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Antibiotika: Wann und wie die Einnahme sinnvoll ist

Antibiotika gehören zu den wertvollsten Arzneistoffen, die uns zur Verfügung stehen. Für zahlreiche ernste Infektionskrankheiten sind sie unverzichtbar, doch entwickeln immer mehr Bakterien Resistenzen. Daher gilt es, diese Medikamente sinnvoll einzusetzen. Falls ein Antibiotikum nötig sein sollte, kann man als Patienten selbst einiges zum Therapieerfolg beitragen. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2017, wie es geht. Sieben Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika:


Antibiotika ausschließlich nach ärztlicher Verordnung anwenden.


Antibiotika immer so lange und in der Dosierung einnehmen, wie vom Arzt vorgesehen. Wenn es gesundheitlich besser geht, den Arzt kontaktieren und eine mögliche Beendigung der Therapie besprechen.


Den Apotheker fragen, was bei der Einnahme der Antibiotika zu beachten ist, zum Beispiel Wechselwirkungen mit Lebensmitteln.


Keine Reste von Antibiotika aufheben, um sie bei der nächsten Infektion einzunehmen.


Antibiotika, die der Arzt verordnet hat, nicht an andere Patienten weitergeben.


Antibiotika nicht über die Toilette oder das Waschbecken, sondern über den Hausmüll entsorgen. So werden sie rückstandslos verbrannt. Einige Apotheken bieten als kostenlosen Service an, Arzneimittelreste zu entsorgen.


Infektionen soweit wie möglich vermeiden. Oft reichen schon einfache Hygienemaßnahmen.


Außerdem in diesem Heft: Diabetes: Auf diese Werte kommt es an +++ Bei Nahrungsergänzung auf Qualität achten +++ 5 gute Vorsätze für die Gesundheit

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Auf diese Werte kommt es an

Anhand verschiedener Blutwerte lässt sich erkennen, wie es um die Stoffwechseleinstellung von Diabetikern bestellt ist. Zu den wichtigsten Werten zählen die des Blutzuckers und die verschiedener Blutfette. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2017 in kurzen Übersichtstabellen zusammengefasst, wann Blutzucker und Blutfette noch im grünen Bereich liegen und wann der Arzt gefragt ist.

Die Bestimmung des Blutzuckerwerts hilft, eine Zuckerkrankheit zu erkennen. Diabetiker und ihre Ärzte können anhand der regelmäßigen Glukose-Messung überprüfen, wie erfolgreich ihre Therapie verläuft. 

Blutzuckerwerte werden über zwei verschiedene Einheiten angegeben. Zum einen in Milligramm pro Deziliter Blut (mg/dl), zum anderen in Millimol pro Liter Blut (mmol/l). Neben den nüchtern gemessenen Werten spielt auch der Blutzucker nach einer Mahlzeit eine wichtige Rolle. Bei Diabetikern steigt er höher an als bei Gesunden. Dies simuliert ein Belastungstest beim Arzt. Man trinkt hierzu eine fest definierte Zuckerlösung. Zwei Stunden später wird der Blutzucker gemessen. 

Die Bestimmung der Blutglukose liefert nur einen aktuellen Wert. Wie es um den Verlauf in den vergangen zehn bis zwölf Wochen aussieht, verrät der sogenannte HbA1c-Wert. Er gibt den Anteil des roten Blutfarbstoffes an, an den sich Zucker angelagert hat. Der HbA1c-Wert liefert damit eine Art Durchschnittswert für den Blutzucker.

Außerdem in diesem Heft: Antibiotika: Wann und wie die Einnahme sinnvoll ist +++ Bei Nahrungsergänzung auf Qualität achten +++ 5 gute Vorsätze für die Gesundheit

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Bei Nahrungsergänzung auf Qualität achten

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente helfen Freizeitsportlern, gut versorgt ihren Aktivitäten nachzugehen beziehungsweise Defizite auszugleichen. Dabei sollten Verbraucher auf Qualitätsprodukte aus der Apotheke achten, rät Dr. Christian Schneider vom Orthopädiezentrum Theresie in München in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Dezember 2017.

Im Grunde bietet eine ausgewogene Mischkost dem Körper alles, was er benötigt, um Sport in Maßen zu tolerieren. »Allerdings müssen Sportler das ein oder andere zusätzlich einnehmen, weil sie besonders viel davon verbrauchen«, betont Schneider. Und das habe nichts mit Doping zu tun. Er nennt das Mineral Magnesium als Klassiker. »Bei schweißtreibenden Sportarten verliert der Körper vermehrt davon. Hier kann eine zusätzliche Einnahme sinnvoll sein.« 

Wie können Sportler sicher sein, »saubere« Nahrungsergänzungsmittel zu bekommen? Hier verweist Schneider auf die Arbeit der Deutschen Sporthochschule Köln. »Deren Zentrum für Präventive Dopingforschung testet für viele Hersteller eingereichte Produkte in verschiedenen Chargen, vor allem auf Verunreinigung mit anabolen Steroiden und Stimulanzien. Wenn Sportler genau diese Chargen verwenden, treffen sie eine richtige Entscheidung.« Geeignete Nahrungsergänzungsmittel werden mit den passenden Chargennummern in der sogenannten Kölner Liste veröffentlicht. 

Experte Schneider empfiehlt, Nahrungsergänzungsmittel nach Recherche über die Kölner Liste in der Apotheke zu erwerben. Die dortigen Präparate unterliegen den Qualitätsstandards für Medikamente, Verunreinigungen seien ausgeschlossen. Vorsicht sei dagegen bei Angeboten aus dem Internet oder aus Fitness-Studios geboten. 

Außerdem in diesem Heft: Antibiotika: Wann und wie die Einnahme sinnvoll ist +++ Diabetes: Auf diese Werte kommt es an +++ 5 gute Vorsätze für die Gesundheit

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

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