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Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut

Beim Thema Mundgesundheit denken die meisten an weiße Zähne und gesundes Zahnfleisch. Doch die Zahnpflege lohnt sich für den gesamten Körper. Gesund beginnt im Mund – und Kranksein oftmals auch. Das Wechselspiel der Bakterienflora im Mund mit der im Körper und die Auswirkungen für die Gesundheit erklärt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2018.

Einerseits wirken sich viele allgemeine Erkrankungen auf die Mundhöhle aus und verstärken das Risiko für Karies und andere Erkrankungen des Zahnhalteapparates. So besitzen Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein dreimal so hohes Risiko, an einer Zahnbetterkrankung zu leiden. Nicht selten erkennt der Zahnarzt die Zuckerkrankheit wegen ihrer Auswirkungen in der Mundhöhle sogar als Erster.

Andererseits haben wiederum zahnmedizinische Erkrankungen Auswirkungen auf allgemeinmedizinische Störungen. Das gilt etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Leiden, chronische Atemwegserkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen sowie Erkrankungen des Halte- und Stützapparates. Munderkrankungen wie Parodontitis können zudem das Risiko für Komplikationen während einer Schwangerschaft erhöhen. Bei betroffenen Frauen haben die Kinder öfter ein geringes Geburtsgewicht. Zudem kommt es häufiger zu einer Frühgeburt.

Außerdem in diesem Heft: Bewegung bei Minusgraden +++ Arzneimittelausgaben und die Steuererklärung +++ Tipps für ein gutes Raumklima

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Bewegung bei Minusgraden

Auch bei Minusgraden sollten sich Diabetiker nicht in den eigenen vier Wänden verkriechen. Wer vorsorgt, bleibt warm und behält den Blutzucker auch bei frischer Winterluft unter Kontrolle. Was beim Sporteln im Freien für Diabetiker zu beachten ist, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2018 zusammengefasst.

Wer im Winter punktuell mehr Sport treibt, etwa im Urlaub Alpin-Ski oder Langlauf, der bewegt sich plötzlich mehr als im Alltag. Das hat Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Auf der Piste sollten Diabetiker ihren Blutzuckerwert unbedingt im Blick behalten und gegebenenfalls mehr Kohlenhydrate aufnehmen oder weniger Insulin spritzen. Am besten bespricht man im Vorfeld mit dem Diabetologen, wie sich die Therapie anpassen lässt.

Menschen, die blutzuckersenkende Medikamente nehmen, haben immer etwas Traubenzucker dabei, für den Fall, dass der Blutzucker sinkt. Für insulinpflichtige Diabetiker gilt es, noch ein paar weitere Dinge zu berücksichtigen: Wer auf längeren Strecken oder beim Wintersport sein Insulin mitführt, sollte immer darauf achten, dass das Insulin nicht gefriert. Dann kann es ausflocken und verliert seine Wirkung. Um dies zu vermeiden, den Pen und die Patronen beispielsweise in der Innentasche des Anoraks verstauen. Auch ein Brustbeutel unter der Jacke funktioniert für solche Fälle gut.

Blutzuckermessgeräte und Teststreifen reagieren ebenfalls empfindlich auf niedrige Temperaturen und müssen entsprechend geschützt aufbewahrt werden. Wer draußen seinen Blutzucker kontrollieren muss, sollte auf kurze Messzeiten achten. Wichtig, dass die Hände möglichst warm und gut durchblutet sind – nur das liefert zuverlässige Ergebnisse. Das Messen selbst funktioniert am besten an einem windgeschützten Ort.

Außerdem in diesem Heft: Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut +++ Arzneimittelausgaben und Steuererklärung +++ Tipps für ein gutes Raumklima

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Arzneimittelausgaben und Steuererklärung

Gesundheitskosten wie Arzneimittelausgaben können Steuern sparen helfen. Darauf macht Berend Groeneveld, Patientenbeauftragter des Deutschen Apotheker Verbandes, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Januar 2018 aufmerksam.

Ausgaben für Arzneimittel dürfen bei der Steuererklärung im jeweiligen Einzelfall als „Außergewöhnliche Belastungen“ gemäß Paragraph 33 des Einkommensteuergesetzes geltend gemacht werden, um das zu besteuernde Jahreseinkommen zu reduzieren. „Infrage kommen sowohl die gesetzlichen Zuzahlungen in Höhe von fünf bis zehn Euro pro rezeptpflichtigem Medikament als auch die Kosten für die rezeptfreie Selbstmedikation, wie Magen- und Erkältungsmittel“, informiert Groeneveld. Zu beachten: Die Gesundheitskosten erkennt das Finanzamt im Einzelfall erst ab dem Überschreiten einer bestimmten Belastungsgrenze an. Sie hängt von Einkommen, Familienstand und Kinderzahl ab.

Viele Apotheken unterstützen ihre Kunden, den Nachweis über die Ausgaben für Arzneimittel zu erbringen, weist Groeneveld auf einen Service seiner Kollegen hin. Wer seine Quittungen und Belege im Laufe des Jahres nicht vollständig gesammelt hat, kann in vielen Fällen die Hilfe seiner Stammapotheke in Anspruch nehmen. Als Inhaber einer Kundenkarte kann nachträglich eine Jahresübersicht ausgedruckt werden. 

Neben dem Zahlungsbeleg muss auch der Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit erbracht werden, erinnert Groeneveld. Bei den gesetzlichen Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente ist ein ärztlich ausgestelltes rosa Rezept bereits Voraussetzung für die Arzneimittelabgabe.

Außerdem in diesem Heft: Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut +++ Bewegung bei Minusgraden +++ Tipps für ein gutes Raumklima

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

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