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Tief Luft holen trotz COPD

 

Husten und immer wieder Husten? Etwa 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung haben eine chronische Bronchitis oder eine COPD, eine »chronic obstructive pulmonary disease«. Die Bezeichnung »Raucherhusten« bagatellisiert die Symptomatik. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2017 widmet sich dieser Erkrankung und will auf Frühwarnsymptome aufmerksam machen.

 

Die COPD ist die häufigste chronische Lungenerkrankung überhaupt. In der allgemeinärztlichen Praxis wird sie bei jedem sechsten erwachsenen Nichtraucher und beinahe bei jedem zweiten Raucher festgestellt. Die Symptome schreiten ohne Behandlung in jedem Fall fort, die Luft wird im wahrsten Sinne des Wortes immer knapper.

 

Nach Angaben der Deutschen Lungenliga haben Betroffene bezüglich ihres Raucherhustens ein nur wenig ausgeprägtes Krankheitsbewusstsein. Sie gehen deshalb eher selten zum Arzt. Dabei sind die Symptome kaum zu überhören: Zwar entwickelt sich der Husten allmählich über einen längeren Zeitraum und wird dadurch für den Betroffenen zum Normalzustand. Doch Husten am Morgen mit und ohne Auswurf sind typische Hinweise. Auch wenn der Betroffene an seinem gewohnten Husten Neues registriert, sollte er hellhörig werden und seinen Hausarzt oder einen Lungenfacharzt aufsuchen.

 

Außerdem in diesem Heft: Trotz Technik zählt der Mensch +++ Die Veggie-Apotheke +++ Selbstverteidigung: Haltung zeigen!

 

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Trotz Technik zählt der Mensch

 

Die Diabetes-Therapie ist längst im digitalen Zeitalter angekommen. Doch bei allem Fortschritt erfordern neue Techniken und vor allem wachsende Mengen digitaler Therapiedaten gute Schulungen und aktives Mitwirken der Patienten. Das setzt ein hohes Maß an Motivation voraus, Motivation, sich seiner Krankheit zu stellen und die Therapie bestmöglich durchzuführen.

 

Dreh- und Angelpunkt für Motivation ist die gefühlsmäßige Verbundenheit mit angestrebten Zielen, meint Matthias Steiner, Diabetiker und Olympiasieger im Gewichtheben. Was es damit auf sich hat, erklärt er in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2017.

 

Steiner weiß, dass neben guten Ärzten und Motivation Vorbilder gebraucht werden, und darin sieht er persönlich seine Aufgabe. Es beginnt mit der Akzeptanz der Erkrankung Diabetes: »Die entsteht nur durch Vorbilder.« Das sei der Grund, warum er an die Öffentlichkeit gehe, um zu zeigen, was alles machbar ist. »Und dann aber auch ehrlich zu sagen, dass auch bei mir nicht immer alles super klappt. Aber ich muss das akzeptieren.«

 

Außerdem in diesem Heft: Tief Luft holen trotz COPD +++ Die Veggie-Apotheke +++ Selbstverteidigung: Haltung zeigen!

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Die Veggie-Apotheke

 

Verschiedene Apotheken haben sich auf die Beratung von Arzneimitteln ohne tierische Bestandteile spezialisiert. Apothekerin Antje Bullmann von der Engel-Apotheke in Regensburg erklärt, was es mit diesem Trend auf sich hat. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2017.

 

Der Trend »Veggie-Arzneimittel« geht eigentlich von der Bevölkerung aus. »In den vergangenen Jahren brachten unsere Kunden mehr und mehr das Thema Arzneimittel ohne tierische Bestandteile in die Apotheke«, erklärt Bullmann, wobei man erklären müsse, dass sich die Apotheke schon seit langer Zeit auf Naturarzneimittel spezialisiert hat.

 

In Medikamenten können auf verschiedenen Ebenen tierische Bestandteile stecken. Bullmann nennt den Arzneistoff selbst; das wären etwa bestimmte Enzyme, die man aus Tieren gewinnt. Auch Hilfsmittel können tierischen Ursprungs sein. Zu den Klassikern gehört die Laktose. Solche Stoffe tauchen zudem auch im Überzug von Tabletten oder Dragees auf. So gewinnt man einen häufig verwendeten Lack aus einer bestimmten Läuseart.

 

Für den Anwender ist es nicht unbedingt offensichtlich, ob das Präparat tierische Zusätze enthält. Bullmann: »Der Begriff vegan steht nur auf einigen Packungen von Nahrungsergänzungsmitteln. Manche Inhaltsstoffe wie Laktose fallen auf dem Beipackzettel sofort auf, bei anderen benötigt man einen gewissen pharmazeutischen Sachverstand. Es gibt auch Fälle, in denen das Medikament als solches vegan ist, aber in der Produktion Stoffe tierischer Herkunft zum Einsatz kommen, etwa in Filteranlagen«, erklärt die Fachfrau.

 

Das Fachpersonal in der Apotheke kann zwar häufig Alternativen nennen, in anderen jedoch nicht. »Generell muss man bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen genau abwägen, ob sich eine nicht-tierische Variante überhaupt anbietet. Die Machbarkeit und die Gesundheit des Patienten setzen da für mich klare Grenzen.«

 

Außerdem in diesem Heft: Tief Luft holen trotz COPD +++ Trotz Technik zählt der Mensch +++ Selbstverteidigung: Haltung zeigen!

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